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  Durchführung einer großen Gewässerschau für das Cunewalder Wasser und seiner Nebengewässer

Zur Vorbereitung der im Frühjahr beginnenden Reparaturmaßnahmen am Cunewalder Wasser und seinen Nebengewässern hat die Gemeinde Cunewalde beim Landratsamt Bautzen als Untere Wasserbehörde die Durchführung einer sogenannten "Großen Gewässerschau" beantragt. Wie das Landratsamt nun mitteilt, soll diese Gewässerschau in der 5. Kalenderwoche, also von Montag, dem 30. Januar bis Freitag, dem
3. Februar
durchgeführt werden. Die Kommission wird dabei jeweils von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 16:00 den derzeitigen Zustand der Gewässer begutachten und dabei Hinweise für deren Unterhaltung und Ausbau geben. Dabei wird auch der Zustand der Überschwemmungs- und Hochwasserentstehungsgebiete sowie der Gewässerrandstreifen mit einbezogen und der ordnungsgemäße Zustand von Benutzungsanlagen kontrolliert. Die Schaukommission setzt sich aus Vertretern der unteren Wasserbehörde, der unteren Naturschutzbehörde, der oberen Landwirtschaftsbehörde, der unteren Forstbehörde, der Fischereibehörde und der Gemeinde als Gewässerunterhaltungspflichtiger zusammen.
Damit die Anlieger der Gewässer Gelegenheit erhalten, an der Schau teilzunehmen bzw. Hinweise zu geben, bieten wir Ihnen an, Ihre Anliegen bis zum 20. Januar an die Stabsstelle Hochwasserschutz, Herrn Fox (Tel.-Nr. 230-48; Email peter.fox@cunewalde.de) oder Frau Steglich (Tel.-Nr. 230-46; bauamt@cunewalde.de), unter Angabe Ihrer Telefonnummer zu melden. Wir werden uns dann bemühen, dies zeitlich in den Begehungsplan einzuarbeiten und Ihnen die Termine mitzuteilen.
Die Kommission trifft sich zum Beginn der Gewässerschau am 30. Januar 2012 um 09.00 Uhr am Parkplatz Weigsdorfer Teich.

  Neue Bürgerinformationsbroschüre Cunewalde geplant - Bitte an alle Gewerbetreibende

Die wenigen Restexemplare der Bürgerinformationsbroschüre die in der Verwaltung noch vorhanden sind, stammen aus dem Jahr 2004. Mehrere tausend Exemplare (einschließlich Nachdruck) wurden seitdem ausgegeben. Schon hieraus wird deutlich, dass es dringend notwendig ist, ein neues aktuelles und wieder zeitgemäßes Nachschlagewerk für Bürger, Neubürger und Interessierte bereitzustellen.
Gemeinsam mit der Lausitzer Druckhaus GmbH wird derzeit seitens der Verwaltung an der redaktionellen Überarbeitung und Aktualisierung der Broschüre gearbeitet. Das Erscheinen ist für das Frühjahr 2012 geplant.
Die Bürgerinformationsbroschüre gibt umfassend Auskunft über alle behördlichen, kulturellen, schulischen, sozialen, sportlichen, touristischen und sonstigen Einrichtungen. Sie beinhaltet viele Adressen und Ansprechpartner, sagt, was wann und wo erledigt werden kann und stellt Handel, Gewerbe und Dienstleistungsbetriebe vor.
Somit findet jeder sofort den richtigen Ansprechpartner für sein Anliegen.
Damit diese kostenlos bereitgestellt werden kann, bedarf es wie 2004 der Bereitschaft vieler Unternehmen und Gewerbetreibenden sich mit einer Anzeige in dieser Broschüre zu präsentieren. Für die Unternehmer besteht somit auch die Möglichkeit, sehr nachhaltig mit der dort platzierten Werbung auf die Leistungen des Unternehmens aufmerksam zu machen.
Frau Brigitte Anhalt, die sonst auch in Sachen Anzeigenwerbung von der Lausitzer Druckhaus GmbH für die Czorneboh-Bieleboh-Zeitung unterwegs ist, wird im Interesse der Cunewalde-Broschüre die Unternehmen und Selbständigen ab September ansprechen.
Wir bitten alle herzlich, unser Vorhaben nach Möglichkeit zu unterstützen.
Thomas Martolock, Bürgermeister

  Eindrucksvolle Präsentation der Oberlausitz und ihrer Umgebindehäuser beim Oberlausitzer Abend in Berlin!

Der Festsaal der Sächsischen Landesvertretung in Berlin war bis auf den letzten Platz gefüllt und die Veranstaltung ein voller Erfolg, dies war bereits in den anschließenden Gesprächen beim Oberlausitzabend in der Sächsischen Landesvertretung in Berlin am 29. November deutlich spürbar.

Gemeinsam hatten die Landräte von Bautzen und Görlitz Michael Harig und Bernd Lange, die Stiftung Umgebindehaus, die LEADER-Region „Zentrale Oberlausitz“, die Stadt Löbau als Ausrichter der Landesgartenschau 2012 und die Gemeinde Cunewalde zu diesem Abend eingeladen.

Zum 4. Mal hatte hierbei die Oberlausitz, oder wie in unserem Fall eine noch kleinere Region aus der Oberlausitz, die Möglichkeit sich, vor hochrangigen Vertretern und Publikum der Bundeshauptstadt aus Politik, Wirtschaft, Tourismus und Verbänden, sich vorzustellen. Nicht zuletzt wurde dies auch erst möglich, durch die bewährte Unterstützung der Bundestagsabgeordneten Maria Michalk als dauerhafter Botschafter der Oberlausitz vor Ort in Berlin und der Marketinggesellschaft Oberlausitz/Niederschlesien. Leitmotiv war die Vorstellung der Umgebindehäuser als die Besonderheit und das Alleinstellungsmerkmal der Region, die dankenswerter Weise Herr Prof. Dr. Schurig, Dozent an der Hochschule Zittau-Görlitz und ehrenamtlicher stellvertretender Vorsitzender des Fachbeirates der Stiftung Umgebindehaus übernahm, die Vorstellung der Region zwischen Löbau, Cunewalde und Neusalza-Spremberg als lebenswerte Region mit Zukunft durch Cunewaldes Bürgermeister Thomas Martolock (auch Mitglied im Fachbeirat der Umgebindehausstiftung) und natürlich auch der entsprechende Werbeblock für die Landesgartenschau in Löbau 2012.

Das Titelbild der Einladung zierte ein Foto der Cunewalder „Neubürgerin“ Hanka Tempel und zeigt das Umgebindehaus am Gänseberg 7 in herrlicher Winterkulisse. Die Vertreter der Region, deren Anzahl natürlich begrenzt war - schließlich gilt es bei derartigen Veranstaltungen jeden freien Platz für die Gäste aus der Bundeshauptstadt freizuhalten - wurden angeführt vom Bautzener Landrat Michael Harig, dem 1. Beigeordneten Dr. Wolfram Leunert, gleichzeitig auch Vorsitzender der Stiftung Umgebindehaus, dem Löbauer Oberbürgermeister Dietmar Buchholz und den Bürgermeistern Thomas Martolock und Matthias Lehmann aus Cunewalde und Neusalza-Spremberg. Auch eine kleine Abordnung von Vertretern der regionalen Wirtschaft und beider Sparkassen der Region als unverzichtbarer Unterstützer waren gefragte Gesprächspartner. Sie stellten sehr eindrucksvoll dar, dass die Umgebindehäuser nicht nur ein Thema der Vergangenheit sind, sondern sehr wohl und insbesondere auch für die Zukunft und für junge Familien gewappnet sind, zumal keiner mehr die Region mangels Perspektive verlassen muss und ein Besuch oder dauerhaftes Wohnen in der Oberlausitz sich in mehrerlei Richtungen immer lohnt.

Interessant an dieser Stelle das Zitat aus dem offiziellen Einladungsschreiben des Freistaates Sachsen.
"Typisch für die Region ist die Gemeinde Cunewalde mit ihren elf Kilometer langen Siedlungsband: Tradition und Moderne - Umgebindehäuser in traditionellen Siedlungsstrukturen, ländliche Lebensart, mittelständische Wirtschaftsstrukturen und vielfältige touristische Angebote gehen hier eine beispielhafte Verbindung ein."
Allein dieses Zitat beweist, dass die Oberlausitz immer mehr in der Landeshauptstadt und in der Bundeshauptstatt wahrgenommen wird, schließlich liegen wir fast vor der Haustür von Berlin. Gerade die Oberlausitzer selbst sollten ihr Licht nicht zu sehr unter den Scheffel stellen.

Grußredner waren des Lobes voll über die lockere und moderne Art wie sich die Region darstellte und Tradition und Moderne verband. Dies war nicht zuletzt und insbesondere auch unseren mitgebrachten Botschaftern Kathrin & Peter zu verdanken. Sie erwiesen sich einmal mehr nicht nur als hervorragende Musikanten auf hohem Niveau, sondern auch als liebevolle Moderatoren.
Die Ausstellung umrahmt wurde zudem von einer kleinen Ausstellung mitgebrachter, liebevoller, detailgetreuer Zeichnungen des Oberlausitzer Künstlers Horst Pinkau, die auf künstlerischer Ebene einen Zugang zur Volksbauweise der Umgebindehäuser ermöglichte. Natürlich war auch reichlich Werbung für Fremdenverkehr und Hotellerie aus der Region mit auf den Weg gekommen.
Das anschließende Buffet unter dem Thema „Oberlausitz zum genießen“ mit frischen regionalen Spezialitäten, die direkt aus der Oberlausitz die Reise nach Berlin aufgenommen hatten, fand hierbei hervorragenden Anklang und enthielt Räucherkäse und Käseprodukte von Familie Pursche („Die Lausitz schmeckt“), ebenso wie Fleischwaren aus Neusalza-Spremberg (Fleischerei Ganske) und Backprodukte aus dem Cunewalder Tal. Damit es nicht zu trocken wurde, unterstützten dieses Büfett selbstverständlich Oppacher Getränke und Biere der Bergquellbrauerei Löbau. Selbstverständlich war auch unser Czornebielbräu ein gefragter Renner.
Thomas Martolock, Bürgermeister

  ·   Power-Point-Präsentation LEADER-Region Zentrale Oberlausitz
  ·   Fachvortrag Bürgermeister Martolock zum Oberlausitzer Abend

Copyright © 2012, Gemeinde Cunewalde            Letzte Aktualisierung:   17.01.2012